Ehrenpreis für Florian Reimann

Frankenberg - Wegen seiner außergewöhnlichen Karriere im Handwerk ist der Korbacher Florian Reimann mit dem Ehrenpreis der Justus-Noll-Stiftung ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung nahm der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Vorstandsmitglied der Justus-Noll-Stiftung, Gerhard Brühl, anlässlich der Meisterfeier der Jungmeister in der Ederberglandhalle vor.

 

In seiner Laudatio erinnerte Brühl insbesondere an die verschiedenen Stationen von Reimann im Handwerk. So habe der 34-Jährige nach verschiedenen Praktika und freiwilligem Wehrdienst mit Kosovo-Einsatz bei der Bundeswehr schon als Schreiner, als Kraftfahrzeug-Mechatroniker und auch schon im Maschinenbau gearbeitet. Seinen Meisterbrief erhielt Reimann nun als Kraftfahrzeugtechnikermeister, diese Aufgabe nimmt er aktuell bereits in einer Werkstatt in Warburg wahr.  

 

"Wir hoffen, dass Reimann in den Landkreis zurückkehrt", sagte Brühl, der Stiftungspreis im Wert von 250 Euro solle diesen Schritt jedenfalls erleichtern. Die ersten Gratulanten neben Brühl waren Kreishandwerksmeister und Stiftungs-Vorsitzender Ulrich Mütze sowie Frankenbergs Bürgermeister und Stiftungsvorstandsmitglied Rüdiger Heß.

 

Die Justus-Noll-Stiftung ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Stiftung setzt sich insbesondere für die Belange des Bauhandwerks und die Förderung der Berufsausbildung im Handwerk ein. Die Stiftung ist auch eine Wertschätzung für Justus Noll. Der Ehrenkreishandwerksmeister, der sich jahrzehntelang mit großem Engagement für das heimische Handwerk und für die Ausbildung in den Handwerksberufen eingesetzt hatte, verstarb Ende 2014 im Alter von 79 Jahren.

 

Auszeichnung: Mit dem Ehrenpreis der Justus-Noll-Stiftung wurde in Frankenberg der 34 Jahre alte Florian Reimann (2. von links) aus Korbach ausgezeichnet. Mit im Bild: (von links) die Stiftungs-Vorstandsmitglieder Gerhard Brühl, Ulrich Mütze und Rüdiger Heß. (Text und Foto: Gerhard Meiser - HNA)

Zurück