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Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg

Nachrichten

Fachinnung Sanitär-Heizung- Klima sensibilisiert Betriebe für den Umgang mit Heizölanlagen“

Artikel vom: 20. Februar 2018

Korbach. Die Fachinnung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Waldeck – Frankenberg ist eine der Schulungsstätten, in denen der Lehrgang „Heizölverbraucheranlagen – Schulung für Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) durchgeführt wurde.

Betriebe, die an Heizölverbraucheranlagen mit mehr als 1.000 Liter Tankinhalt arbeiten, müssen sich zu „Fachbetrieben nach WHG“ schulen lassen und Mitglied einer Überwachungsgemeinschaft sein.

Leider gibt es nach wie vor Betriebe, die zwar die Schulung absolviert haben, aber einer Überwachungsgemeinschaft nicht beigetreten sind. Dies ist jedoch gesetzlich vorgeschrieben. Denn sobald ein Schadensfall eintritt, haften unsere Mitgliedsbetriebe dafür.

Die möglichen Auswirkungen – so Guido Kalbe Obermeister der Fachinnung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Waldeck – Frankenberg – sind nicht zu unterschätzen. Ölunfälle sind – abgesehen von den immensen Umweltschäden – in der Regel auch extrem kostspielig.

Die häufigste beobachtete Unfallursache – laut Geschäftsführer Gerhard Brühl von der Innung – ist nach wie vor das Überfüllen des Öltanks.

Häufig entleeren sich die Tanks ungleichmäßig, dies führt beim Wiederauffüllen meistens zu Überfüllungsschäden.

Es gibt aber auch weitere Fehlerquellen: Normalerweise muss eine Heizölanlage mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb in Verbindung mit der Heizungswartung durch eine Sichtprüfung kontrolliert werden. Auch der Hausbesitzer einer Anlage ist verpflichtet einmal wöchentlich seine Anlage auf Dichtheit einzusehen.

„Die möglichen Auswirkungen bei Unfällen mit Heizöl sind nicht zu unterschätzen. Die Schadensumme kann bei Umwelt- und Gewässerschaden schnell fünf- oder sechsstellig werden“ – so Gerhard Brühl abschließend.


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